<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	
	>

<channel>
	<title>Mia Gatow Studio</title>
	<link>https://kuhngatow.com</link>
	<description>Mia Gatow Studio</description>
	<pubDate>Mon, 22 Jul 2024 14:10:37 +0000</pubDate>
	<generator>https://kuhngatow.com</generator>
	<language>en</language>
	
		
	<item>
		<title>Rausch und Klarheit</title>
				
		<link>https://kuhngatow.com/Rausch-und-Klarheit</link>

		<pubDate>Mon, 22 Jul 2024 14:10:37 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Mia Gatow Studio</dc:creator>

		<guid isPermaLink="true">https://kuhngatow.com/Rausch-und-Klarheit</guid>

		<description>
	Rausch und Klarheit



	Goldmann, 2024MemoirMia ist die jüngste Tochter in einer langen Dynastie von Trinkenden. Auch sie selbst liebt Rotwein, aber so schlimm wie bei ihrer verrückten Oma und ihrem rätselhaften Vater, die sich mit dem Trinken umgebracht haben, ist es bei ihr noch lange nicht, denkt sie. Sie ist eben ein Partygirl, eine Rebellin, eine Künstlerseele.Bei der Arbeit als Barkeeperin im Berliner Nachtleben lernt sie, zu trinken, von einem älteren Mann lernt sie Sex und Drama. Als es Zeit ist erwachsen zu werden, befreit sie sich von der toxischen Beziehung, dem Nachtleben und dem Liebesrausch. Das Trinken aber bleibt. Mit Anfang Dreißig hat sich ihr Leben entschleunigt und scheint in die richtige Richtung zu gehen. Trotzdem hängt eine dunkle Wolke über ihr und sie spürt, dass das mit dem Alkohol zu tun hat. Nach dem tausendsten Kater findet sie sich bei den Anonymen Alkoholikern wieder und sagt: »Hi, ich bin Mia - ich bin Alkoholikerin.«Mias Geschichte handelt von einer Großstädterin, die sich in ihrem eigenen Gefängnis einsperrt. Die Autorin verwebt ihre eigene Abhängigkeitsgeschichte mit einer gesellschaftlichen Analyse des Trinkens. Am Ende steht die radikale These: Nüchtern werden ist ein rebellischer Akt.
»Rausch und Klarheit« ︎︎︎&#38;nbsp;kaufen

	&#60;img width="1200" height="1911" width_o="1200" height_o="1911" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/392245fed34a8c48f2a10e447298e1362e57be600b9caefcd71ea5bae8a9a3e8/Cover_RGB.jpg" data-mid="215063500" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/392245fed34a8c48f2a10e447298e1362e57be600b9caefcd71ea5bae8a9a3e8/Cover_RGB.jpg" /&#62;



	


	
	&#60;img width="77" height="37" width_o="77" height_o="37" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" data-mid="215063277" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/77/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" /&#62;
	
</description>
		
	</item>
		
		
	<item>
		<title>Besser allein</title>
				
		<link>https://kuhngatow.com/Besser-allein</link>

		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 12:41:12 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Mia Gatow Studio</dc:creator>

		<guid isPermaLink="true">https://kuhngatow.com/Besser-allein</guid>

		<description>
	Besser Allein



	Essay
CosmopolitanÜber die Freuden eines ungebundenen Lebens
	&#60;img width="1234" height="1646" width_o="1234" height_o="1646" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/32861ed302b478a59a1cf22b59751a9834f815a32ca8ffd507ab328b89d68c1b/Cosmopolitan_besser-allein_cover.jpeg" data-mid="136653242" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/32861ed302b478a59a1cf22b59751a9834f815a32ca8ffd507ab328b89d68c1b/Cosmopolitan_besser-allein_cover.jpeg" /&#62;

	&#60;img width="2000" height="1414" width_o="2000" height_o="1414" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/0a114c39dffde54b6a705846c559cc9d01afb61d5392d71f29204e81e592e605/Cosmopolitan_besser-allein_1.jpg" data-mid="136653613" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/0a114c39dffde54b6a705846c559cc9d01afb61d5392d71f29204e81e592e605/Cosmopolitan_besser-allein_1.jpg" /&#62;&#60;img width="1000" height="1441" width_o="1000" height_o="1441" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/dd4a3040e643a4f7495eada13255c2282e3dada8983317f77240451ebca042b7/Cosmopolitan_besser-allein_2.jpg" data-mid="136654201" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/dd4a3040e643a4f7495eada13255c2282e3dada8983317f77240451ebca042b7/Cosmopolitan_besser-allein_2.jpg" /&#62;



	

	
	&#60;img width="77" height="37" width_o="77" height_o="37" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" data-mid="136649209" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/77/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" /&#62;
	
</description>
		
	</item>
		
		
	<item>
		<title>Blut, Schweiß und Tränen</title>
				
		<link>https://kuhngatow.com/Blut-Schweis-und-Tranen</link>

		<pubDate>Fri, 08 Sep 2023 12:15:39 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Mia Gatow Studio</dc:creator>

		<guid isPermaLink="true">https://kuhngatow.com/Blut-Schweis-und-Tranen</guid>

		<description>
	Blut, Schweiß &#38;amp; Tränen



	Essay
CosmopolitanWie die Ups and Downs des weiblichen Zyklus unsere Leistungsfähigkeit beeinflussen können, wie clevere Unternehmen den Zyklus ihrer Mitarbeiter:innen hacken und warum all das auch politisch ist.&#38;nbsp;
	&#60;img width="1050" height="1414" width_o="1050" height_o="1414" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/0c186ff98418e66ab888cd56a7be532f6d1ab2ce0c84035b7ced6ccb2c85cc14/cosmo_2023-10-cover.png" data-mid="190159123" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/0c186ff98418e66ab888cd56a7be532f6d1ab2ce0c84035b7ced6ccb2c85cc14/cosmo_2023-10-cover.png" /&#62;

	&#60;img width="2000" height="1414" width_o="2000" height_o="1414" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/98e9a35b9c1b15e2b21d647b2818842525a7dea1353740087a6dfbcb78ce3f2a/cosmo_2023-10-1.png" data-mid="190159136" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/98e9a35b9c1b15e2b21d647b2818842525a7dea1353740087a6dfbcb78ce3f2a/cosmo_2023-10-1.png" /&#62;&#60;img width="2000" height="1414" width_o="2000" height_o="1414" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/a7933dcc0cdda768941cdfef651574d7720cf9c39dc9921419b75f7e399f6906/cosmo_2023-10-2.png" data-mid="190159137" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/a7933dcc0cdda768941cdfef651574d7720cf9c39dc9921419b75f7e399f6906/cosmo_2023-10-2.png" /&#62;



	

	
	&#60;img width="77" height="37" width_o="77" height_o="37" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" data-mid="190158804" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/77/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" /&#62;
	
</description>
		
	</item>
		
		
	<item>
		<title>55</title>
				
		<link>https://kuhngatow.com/55</link>

		<pubDate>Tue, 14 Jun 2022 14:42:52 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Mia Gatow Studio</dc:creator>

		<guid isPermaLink="true">https://kuhngatow.com/55</guid>

		<description>
	55



	Essay
Playboy10 Dinge, die ich über Sex gelernt habe. 
In der Ausgabe 06/22&#38;nbsp;︎︎︎

	&#60;img width="3024" height="4032" width_o="3024" height_o="4032" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/b5740f23aab5ff5a7fafc418f6bce600043683f791b706816a01e818c0df6405/playboy-1.jpg" data-mid="145409613" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/b5740f23aab5ff5a7fafc418f6bce600043683f791b706816a01e818c0df6405/playboy-1.jpg" /&#62;

	



















»Nie wieder tu ich
mir das an!«, sage ich nach meiner letzten Trennung zu meinem Freund Mat, »Ich
bin fertig mit Romantik. Dieser Shit zerstört meine Seele.« Mat nickt
mitfühlend. Ihm wurde auch schon das Herz gebrochen.



Doch noch bevor der
nächste Frühling dämmert, vermisse ich den Sex. »Super, das ist ein Zeichen
dafür, dass du wieder zum Leben erwachst«, sagt meine Freundin Sarah. Nun muss
ich doch wieder da raus und auf Dates. Das ist ja ohnehin eine gruselige
Aussicht, aber noch schlimmer ist es, weil ich inzwischen nüchtern bin und mir
niemanden mehr schön trinken kann. Ich fühle mich wie ein Teenager. Als hätte
ich rein gar nichts gelernt in den letzten anderthalb Jahrzehnten. Mat findet,
das ist ein Fall von Imposter Syndrom. »Du hast doch tonnenweise Erfahrung!«
sagt er, »sei ehrlich – wie viele stehen auf deiner Liste?« Es sind ungefähr
55, gebe ich zu, kann sein, dass ich ein paar wegen Cocktails oder aus Scham
vergessen habe. »Na also«, sagt Mat. »Du willst mir doch nicht erzählen, du
hättest aus diesen 55 überhaupt nichts gelernt?« 



Da war etwas dran.
Manchmal denke ich sogar, in manchen Hinsichten war ich vor 15 Jahren schlauer.
Eine meiner wichtigsten Lektionen habe ich sogar schon mit dem ersten Typen
gelernt.



 Sex ohne Geschichte
ist wie Brot ohne Butter



Der Erste war ein
Punk mit einem ultramarinblauen Iro, einem Adler Tattoo auf der Brust und einer
hinreißenden Madonna-Zahnlücke. Ich lerne ihn in einem Grufticlub kennen und
schlich mich schon am nächsten Abend heimlich zu ihm nach Hause in einen
Plattenbau am Stadtrand, um endlich meine Jungfräulichkeit zu verlieren. Er war
30 und entsetzt zu hören, dass ich erst 15 war. »Das ist doch bestimmt nicht
legal«, sagte er. Damals gab es glücklicherweise noch keine Smartphones, mit
denen wir das hätten googeln können. Ich lachte ihn aus, sagte ihm, für
jemanden, der so gefährlich aussehe, sei er ein ganz schöner Schisser, und zog
mein T-Shirt aus. 



Sex war seltsam, aber
interessant. Es fühlte sich an, wie ein hartes Stück Holz in mir zu haben, was
störend wäre, wenn es nicht gleichzeitig mega angenehm wäre. Auch überraschte
mich, dass sich 90 Kilo Gewicht auf mir wahnsinnig sexy anfühlten. Damals
glaubte man noch an das Jungfernhäutchen, und weil nichts weh tat, dachte ich
darüber nach, wann ich es mir wohl kaputt gemacht hatte. Und darüber, wie ich
meinen Freundinnen von dem Sex würde erzählen können. Und darüber, ob meine
Mutter herausfinden würde, dass ich nicht bei Jenny übernachtete. Von dem
eigentlichen Sex bekam ich so wenig mit. Aber um den ging es schließlich auch
nicht. Als der Punk schlief, schlich ich ins Badezimmer und starrte mich im
Spiegel an. Ich sah genauso aus wie vorher. Sex war scheinbar nicht die große
Sache, als die sie verkauft wird. Warum ich diesen Denkfehler machte, wurde mir
erst Jahre später klar: Random Sex kann man mit jedem haben. Guter Sex braucht
eine gute Geschichte. 



 Verlass deinen Sugar
Daddy



Es gibt die Phase im
Leben einer jeden Frau, da ist sie bereit für einen älteren Mann, der ihr was
über Sex und das Leben beibringt. Der Deal geht so: Er bekommt ihre Jugend,
ihren Optimismus, ihre Lust, morgens aufzustehen, ihre ehrliche Bewunderung dafür,
dass er ganz normale Erwachsenensachen macht. Sie bekommt im Gegenzug seine
sexuelle Erfahrung und den Egoboost, für einen erwachsenen Mann interessant zu
sein – die Sorte Mensch, die am meisten Macht in der Welt hat. Meinen Sugar
Daddy traf ich, als ich zwanzig war. Er war Anfang vierzig und sagte mir bei
unserer zweiten Begegnung vollkommen ironiefrei: »Ich werde dich zu einer Frau
machen.« Er versprach nicht zu viel. Er lehrte mich den Unterschied zwischen
okayem Sex als nettem Zeitvertreib und der Sorte Sex, für den man bereit ist,
sein ganzes restliches Leben hinzuschmeißen. 



Abgesehen davon hatte
er allerdings fast nur Probleme. Er trank zu viel und nahm zu viel Kokain, er
behandelte seine Freunde schlecht und zog seine Businesspartner ab.&#38;nbsp; 



Ich hätte ihn sehr
viel früher verlassen sollen, denn im Rückblick betrachtet war das, was er über
Sex wusste, kein exklusives Geheimwissen. Beim Sex und in der Kunst gilt: Du
kannst tun was du willst, solange du es mit ausreichend Zuversicht und
Selbstvertrauen tust. Das ist es, was dein alter Lover weiß, und was du selbst
hoffentlich schnell lernst. Und sowie du es gelernt hast: verlass den alten Sack.
Lass dich bewundern von Leuten, die auf Augenhöhe sind.&#38;nbsp; 



 Es ist nicht alles
Gold, was glänzt



Als ich schon eine
Weile aus Langeweile den Exfreund meiner Freundin Jo datete, die ihn mir
nahegelegt hatte, weil er einen sehr großen Penis hatte, sah ich auf einer
Party das erste Mal dessen Bruder Frank. Als Frank den Raum betrat, hielt alles
den Atem an. Er war der schönste Mann, den ich je außerhalb des Kinos gesehen
hatte. 



Ich schmiss mich
sofort an ihn ran und brachte ihn dazu, mich für die nächste Woche zu sich nach
Hause zu Spaghetti mit Tomatensauce einzuladen. Das ganze Dinner über kämpfte
ich gegen den Drang, ihn wie eine Besessene anzustarren. &#38;nbsp; 



Sein Repertoire beim
Sex war jedoch enttäuschend. Er hatte offenbar die meisten seiner Moves aus
Pornos – die denkbar schlechteste Informationsquelle, falls man anstrebt, eine
Frau zu befriedigen. Er gehörte zu den unglückseligen Männern, die glauben,
diese ruppigen Bewegungen, die an eine Nähmaschine erinnern, seien gutes
Fingern und während er sich über mich senkte, achtete er mehr auf seinen Bizeps
als auf mich. Mitten in der Nacht klingelte es Sturm an seiner Haustür und ich
hörte ihn in die Sprechanlage zischen: »Maren, ich kann jetzt nicht, ich bin
nicht allein!« Da verstand ich: Dieser Mann hatte genug damit zu tun, Armeen
von Frauen daran zu hindern, seine Tür einzutreten. Er würde nie ein guter
Liebhaber werden. Er hatte nicht den geringsten Anlass dazu. 



 Die Liebe deines
Lebens ist nicht der Sex deines Lebens



Irgendwo auf der Welt
gibt es einen Menschen, der erschaffen wurde, um mit dir Sex zu haben. Wenn ihr
das Glück habt, einander zu finden, dann ist es so, als ob zwei Fremde, die
sich nie zuvor begegnet sind, sich in feinster Garderobe in einem golden
schimmernden Ballsaal treffen und tanzen, als hätten sie jahrelang dafür
geprobt. Ihr werdet sein wie Wasser, das in Wasser fließt, eine makellose Kreation,
ein Kunstwerk. 



Der Haken: Die
Chance, dass dieser Mensch in irgendeiner anderen Hinsicht zu dir passt,
tendiert gegen Null. Also seid nicht gierig. Genießt den perfekten Sex. Versucht
nicht, ihn festzuhalten. 



 









	Offene Beziehungen
sind nichts für Anfänger


Den Russen lernte ich
kennen, als ich gerade keine Lust auf Monogamie hatte. Was sich gut traf, denn
er war verheiratet. Wir hatten innerhalb der ersten zwanzig Minuten unserer
Bekanntschaft Sex miteinander und danach noch sehr oft, und jedes Mal, wenn es
passierte, gingen rechts und links Sachen in Flammen auf, Kleidung, Möbel und Essgeschirr
wurde zerstört und ich glühte noch tagelang nach. Wir waren besessen
voneinander. Da wir beide kein Interesse daran hatten, »zusammen« zu sein, beschlossen
wir, eine offene Beziehung zu haben. Wir glaubten, das würde alles einfacher
machen. Keine Monogamie, keine Ansprüche, keine Erwartungen, kein Stress. Spoiler:
Es ging nicht gut aus. Du lernst ja auch nicht mit vier Bällen jonglieren,
bevor du es mit zweien kannst (Bad Pun intended).


Ich weiß heute:
Offene Beziehungen sind nur dann einfach, wenn man ein gefühlloses,
rücksichtsloses Arschloch ist. Nette Menschen sollten nur dann offene
Beziehungen haben, wenn sie beziehungstechnisch richtige Profis sind. Denn es
wird verdammt anstrengend. Du bist am besten gut therapiert, ausgeschlafen und
durchtrainiert und bekommst jede Nacht acht Stunden Schlaf. Du muss Zeit und
Energie investieren. Du musst dich selbst und den anderen wirklich kennenlernen.
Du musst furchtlos sein. Du musst deine Kindheitsmuster kennen und
Emotionsmanagement beherrschen. Du musst bereit sein, extrem unangenehme
Gefühle auszuhalten. Du musst allein sein können. Du musst ein wirklicher
Erwachsener sein. Andernfalls wirst du dich schneller in Eifersucht und
Machtkämpfen aufreiben, als du »Blaubeerkuchen« sagen kannst. 



 Das Rezept für
wirklich gutes Lecken


Als ich noch
Barkeeperin war unterhielt ich mich mal mit einer Frau am Tresen über Oralsex.
Sie klagte darüber, dass 99 Prozent der Männer darin Nieten seien. »Ich habe
einen, der ganz fantastisch leckt«, prahlte ich. Ich datete gerade einen
italienischen Maler, mit dem ich nicht viel sprach. »Wirklich?«, fragte die
Frau interessiert. »Was ist sein Geheimnis?« Mir wurde klar: Ich hatte keine
Ahnung. Während der Maler es mir mit dem Mund besorgte, war ich offensichtlich
so weggetreten, dass ich hinterher nicht mehr sagen konnte, was genau geschehen
war. Also nahm ich mir vor, beim nächsten Mal mitzudenken. Als der Maler in der
Nacht zwischen meinen Beinen war, notierte ich mental: Er leckt zuerst sehr
ausgiebig die Innenseiten meiner Schenkel und umkreist die empfindlichsten
Stellen so lange, bis mein Körper zittert und bettelt. Erst dann schiebt er
zwei Finger in mich und beginnt langsam, meine Klitoris zu lecken. Er bleibt
stoisch im gleichen Rhythmus, alles ein bisschen wie in Zeitlupe, »todlangweilig
eigentlich« ist das letzte, was ich denke, bevor der erste Orgasmus mir alle
Lichter ausknipst. 



 und btw: Wenn er dich
nicht leckt, kann er dich nicht leiden. 


Eigentlich lief es
gut mit Diego. Wir knutschten im Getränkelager der Bar in der wir arbeiteten, teilten
unsere Kaugummis und gingen regelmäßig zusammen nach Hause. Doch eines Morgens
fiel mir auf, dass er mich noch nie geleckt hatte. Ich fragte ihn danach. Er
gab mir die überraschende Antwort, dass er prinzipiell keine Frauen lecke. »Das
ist einfach nicht mein Ding«, sagte er. 


Männer, die nicht
lecken; keine Ahnung, was mit euch nicht stimmt. Ich vermute, ihr könnt Frauen
einfach nicht leiden. Folgendes gilt immer, und zwar für alle: Wenn jemand
irgendeinen Teil eures Körpers ablehnt, dann ist das eine komplette Ablehnung.
Es gibt keine partielle Akzeptanz. Sex findet immer mit dem ganzen Menschen
statt. 



 Guter Küsser ≠ Guter
Liebhaber


Mit Francesco rumzuknutschen
war himmlisch. Ich ging darum davon aus, dass er ein guter Liebhaber sein
musste. Wie naiv ich doch war. Als wir endlich in der Kiste landeten, berührte er
mich wie ein kaputtes Elektrogerät, zu dem er die Bedienungsanleitung verloren
hatte. Sein ganzer Körper signalisierte, dass er alleine trainieren dem Sex
vorziehen würde. Alle seine Moves wirkten mechanisch und wenn irgendwas nicht
sofort funktionierte, änderte er die Stellung (was selten hilft). Schließlich
versuchte er halbherzig ein bisschen Analsex, und als ich genervt den Kopf
schüttelte, ließ er sich kommentarlos flach auf das Bett fallen und schlief
schneller ein, als ich jemals einen Mann hatte einschlafen sehen. Ich machte
ein Foto von ihm für meine Freundinnen, schmierte mir in der Küche ein Käsebrot
und ging dann nach Hause. Das Küssen behielt ich trotzdem in guter Erinnerung. 



 Nüchterner Sex ist
the real deal


Meine Jahre als Cool
Girl hatten ihren Tribut gefordert: Mit 32 hatte ich mir eine mittelgroße
Alkoholabhängigkeit eingehandelt und da ich mir meinen Teint nicht ruinieren
wollte, hörte ich auf zu trinken. Der erste, mit dem
ich nüchternen Sex hatte, war Luca, ein wunderschöner Latino mit
melancholischen Augen, den ich in meinem AA Meeting kennengelernt hatte. Als er
mich das erste Mal küsste, auf einer abendlichen Straße voller Menschen, fühlte
es sich an, als würden wir zusammen von einer Klippe springen. Und als wir
zusammen nach Hause gingen, starb ich fast vor Aufregung. Ich und ein heißer
Typ, den ich kaum kannte, beide vollkommen klar im Kopf, alles hell und gut
ausgeleuchtet, nicht mal der mildeste Buzz, um die harten Kanten meiner
Realität aufzuweichen. Ich machte das, was
ich immer mache, wenn ich nervös bin; ich übernahm die Kontrolle. Als ich
seinen Schwanz im Mund hatte, hielt ich den Blickkontakt. Lange. Was easy ist,
wenn du sowieso unscharf siehst. Aber nüchtern ist es eine Superpower. So
lernte ich, besser spät als nie: Es gibt nichts Besseres als nüchternen Sex. Der
Punkt am Sex ist nicht Virtuosität, sondern Intimität. Was mich zu meiner
letzten und härtesten Lektion bringt.



 Der beste Sex ist
Vanilla


Als erbarmungsloses
Partygirl mit einer Aversion gegen Disney-Romantik fällt es mir immer noch
schwer, es zuzugeben. Doch am Ende des Tages gewinnt Blümchensex. Sorry, aber die
Missionarstellung ist so zeitlos wie Bluejeans. Und das waghalsigste und beste,
was man im Bett machen kann, ist jemandem tief in die Augen schauen, in den man
verliebt ist. 

	

	
	&#60;img width="77" height="37" width_o="77" height_o="37" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" data-mid="145408634" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/77/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" /&#62;
	
</description>
		
	</item>
		
		
	<item>
		<title>Nüchternheit ist Rebellion</title>
				
		<link>https://kuhngatow.com/Nuchternheit-ist-Rebellion</link>

		<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 14:31:13 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Mia Gatow Studio</dc:creator>

		<guid isPermaLink="true">https://kuhngatow.com/Nuchternheit-ist-Rebellion</guid>

		<description>
	Nüchternheit ist Rebellion



	&#60;img width="1245" height="849" width_o="1245" height_o="849" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/5c41ea4352fe17e87c5df63322d70b1daa9f2ae52c3dc4da6ac76f0e9c6cf4c0/nuchternheit-rebellion-cover.png" data-mid="183564073" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/5c41ea4352fe17e87c5df63322d70b1daa9f2ae52c3dc4da6ac76f0e9c6cf4c0/nuchternheit-rebellion-cover.png" /&#62;




















EssayTagesspiegellesen im Tagesspiegel ︎︎︎
Ein paar Mal im Jahr veröffentlicht eine große Zeitung
einen Text über Alkoholkonsum, der von einer Trinkpause handelt. Es ist immer
der gleiche Text, er geht immer ungefähr so:



 Ein:e Autor:in trinkt für ein paar Wochen oder
Monate keinen Alkohol, findet das interessant, komisch oder sogar ein bisschen
gut – immer aus den gleichen langweiligen, vorhersehbaren Gründen: besserer
Schlaf, bessere Haut, bessere Selbstkontrolle – aber unterm Strich ist kein
Alkohol eben auch keine Lösung (höhö). Und außerdem ist es ohne Drink so
schwer, sich zu entspannen. 



Und weil die unvermeidliche Rückkehr zum
routinierten Drogenkonsum zwangsläufig eine Art inneren Rechtfertigungszwang
auslöst und weil modernen, akademischen Kulturmenschen das Argument der
Konservativen, Trinken sei Tradition, nicht zur Verfügung steht, muss ein
anderes, stylishes Framing her: »Trinken ist Rebellion.«



Gegen die Leistungsgesellschaft. Gegen
neoliberale Selbstoptimierte. Gegen das kapitalistische Hamsterrad. Gegen die
Diktatur der Vernunft. Ja, sogar gegen Elon Musk himself! Wer Christian Lindner
eins auswischen will, trinkt Bier. Linker Aktivismus quasi.


















Die VICE fasst es so zusammen: »Wer säuft, kann
nicht arbeiten. Wer säuft, kann sich nicht selbstoptimieren. Wer säuft, tut
einfach nur das, was ihm Spaß macht, was ihn Mensch sein lässt. Ohne Rücksicht
auf den Kapitalismus und dessen Zwänge.« 



Gero von Randow von der ZEIT ist eher Team Tweed
Sakko findet die Abstinenz »tragisch«. Allein der Wein und dessen subversive
Kraft vermöge ein menschenfeindliches System auszuhebeln, schreibt er, weil der
Suff »den Menschen immer wieder am Käfig der Vernunft rütteln« lasse. Sein
Kollege Jakob Pontius schrieb während des Corona-Lockdowns sogar, der Drink sei
unsere »letzte Freiheit« und warb eindringlich für etwas geheimnisvolles, das
er den »kontrollierten Kontrollverlust« nannte. 



Und auch Silvia Silko beim Tagesspiegel glaubt
an das »anarchische Potenzial des Weißweins«. Sie schreibt, trinken sei »der
gereckte Mittelfinger an die Elon Musks und Christian Lindners dieser Welt!«



 Sorry, aber Trinken ist definitiv keine
Rebellion



Auch ich habe zu meinen Trinkzeiten dieses
Narrativ gerne für mich in Anspruch genommen. Ich habe mir zwar nicht
eingeredet, dass Christian Lindner sauer ist, wenn ich Bier trinke. Aber ich
war wild, ich war punk, ich war super feminist und super promisk und super
antikapitalist. Ich fand die Gleichung Trinken = Rebellion trotz
offensichtlicher Schwächen überzeugend, denn sie verlieh meiner Liebe zum Drink
einen romantischen Glanz. 



Wäre ich an einer ehrlichen Auseinandersetzung
mit meinem Trinken interessiert gewesen, hätte ich diese fadenscheinige
Geschichte sogar noch nach fünf Tequila Shots problemlos dekonstruieren können.



 Rebellion wird definiert als der offene
Aufstand einer kleineren Gruppe gegen ein größeres, etabliertes Machtsystem.
Und man muss wirklich bloß mal einen halben Abend lang das Haus verlassen, um
zu sehen, wie das Mehrheitsverhältnis in puncto Alkohol hierzulande aussieht.



Alkohol ist der Inbegriff von Mainstream. Es
gibt so gut wie keinen Anlass, bei dem wir nicht zum Trinken aufgefordert
werden. Auf jedem denkbaren Event fließt Alkohol. Bei der Kommunion, auf dem
Abiball, im Büro, beim Sport und im SPA: In Deutschland gibt es kaum eine
soziale Gruppe, Subkultur oder Gesellschaftsschicht, in der Alkoholkonsum eine
subversive Kraft hätte oder auch nur auffallen würde. Aber finde mal jemanden,
der nicht trinkt. 



 Die weite Verbreitung und die hohe
gesellschaftliche Akzeptanz haben einen hoch diversifizierten Markt
hervorgebracht: Egal, woher du kommst, wen du wählst, was du anhast, es gibt
garantiert den passenden Drink für dich. Ob du zur Eppendorfer
Grauburgunder-Schickeria gehörst oder zum Team Sterni vorm Späti, ob du im
Schumann’s einen 23 Euro Manhattan trinkst, Champagner auf Ibiza oder ein Maß
Bier in München Schwabing – die Industrie hat garantiert das richtige Angebot
für dich. Deine Rebellion hält einen ganzen Wirtschaftszweig am Leben.&#38;nbsp; 



 Diesen Lifestyle lässt Deutschland sich einiges
kosten, auch finanziell: 57 Milliarden Euro betrug 2022 die Summe der
alkoholbedingten Schäden durch Krankheit, Unfälle und Frühberentung. Alkohol
ist unterdessen so billig, dass die lächerlichen zwei Milliarden, die durch
Steuereinnahmen wieder reinkommen, nicht mal annähernd die Kosten der
Kollateralschäden decken. Wer das bezahlt, sind nicht die Konzerne, sondern das
Gesundheitssystem. Saufen ist also weniger Rebellion gegen die
Leistungsgesellschaft als vielmehr gegen die Solidargemeinschaft. 



 Man kann die These Alkohol = Rebellion also
ohne viel Aufwand entkräften. Aber das Enervierende an diesen Texten ist gar
nicht so sehr die Fadenscheinigkeit der Argumente oder die tausendste
Reproduktion einer kollektiven Alkoholverharmlosung.&#38;nbsp; 



 Das wirklich Ärgerliche ist, dass diese Texte
nie von Leuten geschrieben werden, die wirklich etwas von Nüchternheit
verstehen. Sondern immer nur von trinkenden Normalos, die sich nicht trauen,
aufzuhören, weil sie keine Idee haben, wie sie sich ohne Sprit entspannen
sollen. Diese Leute kriegen ohne Ende Air Time, um ihre spaßbefreiten
Trinkpausen zu schildern, die sie nur machen, um sich zu versichern, dass ihr
Konsum unter Kontrolle ist (alter Suchti-Trick!) und so ihr Trinken vor sich
selbst zu legitimieren. 



Und am Ende stehen dann immer diese Texte, die
keinerlei echte Einsicht bieten, sondern bloß bestätigen, was man ohnehin schon
fürchtet – nämlich, dass ein Leben ohne Alkohol kein lebenswertes Leben ist.
Das ist frustrierend, denn diese Leute haben von echter Nüchternheit leider
null Ahnung. 



Also schauen wir uns doch zur Abwechslung mal
an, was im Camp der Abstinenzler:innen wirklich los ist, shall we?



 Was Nüchternheit wirklich bedeutet



Ich gehöre ja nun schon seit fast 6 Jahren zu ihnen.
Zu den bis in die Haarspitzen durchoptimierten, neoliberalen
Leistungsmaschinen. Ich bin ein »Sklave des ewigen Fortschritts«, wie Silvia
Silko sie nennt. (Ich habe fairerweise nicht aus Lifestyle-Gründen aufgehört,
sondern weil ich eine richtige Alkibraut war, aber egal, mein Stoff war ja der
gleiche wie eurer.)



 Erstmal good News an alle die sich vor der
totalen Selbstoptimierung fürchten: Klar im Kopf sein steigert nicht zwingend
die Produktivität, die Vernunft oder das Einkommen. Ohne Drink kann man immer
noch mit vollen Händen seine Zeit zum Fenster rauswerfen und sehr, sehr
unvernünftig sein. Man kann immer noch ungesunden, gefährlichen Hobbies
nachgehen (ohne Helm Fahrrad fahren, wochenlang nur Junkfood essen, konsequent nicht
zum Yoga gehen, fragwürdige Leute knallen, peinliche Textnachrichten schicken,
Kommentarspalten lesen) Man kann immer noch richtig miese Entscheidungen
treffen. Stolz kann ich sagen: Ich habe all das auch ohne Gin geschafft. 



 Es stimmt schon, dass man nüchtern mehr Zeit
und Energie zur Verfügung hat – potenziell also deutlich produktiver sein
könnte – würde man bloß nicht andauernd von all den nervigen Gefühlen
abgelenkt, die man jetzt auf einmal ständig fühlt. 



Oh, da ist plötzlich so viel in dir los.
Freude, Stress, Wut, Melancholie, Langeweile, Sehnsucht, Zweifel, Ungeduld. Du
fühlst dein eigenes Leben, ungefiltert, 24/7. Und das hat Konsequenzen für deine
Arbeit.



 Ist dein Job eine Zumutung, kannst du ihn dir
nicht schön saufen. Hast du einen Boss, der dich triezt, kannst du nicht
beleidigt trotztrinken. Empfindest du deine Tätigkeit als sinnentleert, kannst
du dich nicht auf das intellektuelle Niveau deiner Team Meetings runter tütern.
Sind deine Kolleginnen allesamt fiese Bitches, kannst du dich nicht mit Rosé
vollknallen, um nicht enden wollende Team Events mit diesen Ziegen durchzustehen.



Trinken bietet die Möglichkeit, schnell und
einfach aus deinem Leben auszuchecken, deswegen machst du es ja, und zwar
völlig egal, ob du dein Trinken »Genuss« oder »Sucht« nennst. Während du
trinkend all dein spätkapitalistisches Unwohlsein easy peasy im Rosé-Dunst
auflöst, kriegst du nüchtern die volle Breitseite Realität ab. 



 Du bist nonstop konfrontiert mit dem, was du
wirklich willst, was du wirklich fühlst, was dir wirklich wichtig ist. Du
kannst nicht mehr wegschauen, wenn es unbequem wird. Du kannst nicht mehr die
Dinge verdrängen, die irgendwann mal überhaupt erst die Motivation für dein
Trinken waren. Du musst jetzt hingucken. Und für dich aufstehen. 



Es reicht nicht mehr, dir zweimal die Woche
einen reinzustellen, um die harten Kanten deines Lebens aufzuweichen. Ist der
Status Quo nicht gut genug, zwingt dich die Abstinenz zu einem radikalen und
dauerhaften Umbau der Wirklichkeit zu deinen eigenen Bedingungen. Kurz gesagt:
Bist du nüchtern, musst du aktiv werden. 



 Wenn man einmal den chaotischen Wachstumsschub
einer frühen Nüchternheit erlebt hat, überrascht es einen überhaupt nicht mehr,
wie viele Nüchterne mit dem Abschied vom routinierten Trinken auch andere
Aspekte ihres Lebens hinter sich lassen. Sich von miesen Jobs und unpassenden
Beziehungen trennen. Unternehmen gründen. In die Politik gehen. Denn machst du einmal
die Erfahrung, das eigene Leben so fundamental ändern zu können, siehst du
nicht mehr ein, warum das mit dem Rest der Welt nicht genauso möglich sein
sollte. 



Eh du dich versiehst, hast du kurzen Prozess gemacht mit
allem, was dir schon lang nicht mehr gepasst hat. Und dir etwas gebaut, das du
mit keinem Geld der Welt kaufen kannst: Ein Leben, dem du nicht entkommen
willst. 











 

	

	
	&#60;img width="77" height="37" width_o="77" height_o="37" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" data-mid="183563798" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/77/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" /&#62;
	
</description>
		
	</item>
		
		
	<item>
		<title>kinderfrei</title>
				
		<link>https://kuhngatow.com/kinderfrei</link>

		<pubDate>Wed, 04 Oct 2023 12:36:08 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Mia Gatow Studio</dc:creator>

		<guid isPermaLink="true">https://kuhngatow.com/kinderfrei</guid>

		<description>
	Romantisiert eure Kinderlosigkeit!


	Essay
Tagesspiegel
Ein Pladoyer für die Romantisierung der Kinderlosigkeit
lesen im ︎︎︎&#38;nbsp;Tagesspiegel

	&#60;img width="3162" height="2268" width_o="3162" height_o="2268" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/8164df36f039dfb73ee4c265fe131446cf30051545d538fa23f4a4e8f229ea01/romantisiert-kinderlosigkeit_layout.jpg" data-mid="192696212" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/8164df36f039dfb73ee4c265fe131446cf30051545d538fa23f4a4e8f229ea01/romantisiert-kinderlosigkeit_layout.jpg" /&#62;

	
	&#60;img width="77" height="37" width_o="77" height_o="37" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" data-mid="192695756" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/77/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" /&#62;
	
</description>
		
	</item>
		
		
	<item>
		<title>Männer LOL</title>
				
		<link>https://kuhngatow.com/Manner-LOL</link>

		<pubDate>Mon, 18 Sep 2023 13:02:03 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Mia Gatow Studio</dc:creator>

		<guid isPermaLink="true">https://kuhngatow.com/Manner-LOL</guid>

		<description>
	Männer LOL



	&#60;img width="2496" height="1536" width_o="2496" height_o="1536" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/0e3f0f1e60710bec6f84462e3f4413f62ae14048f1d671b86c80d95ff7ac8dd0/Screenshot-2023-09-18-at-13.42.37.png" data-mid="191120375" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/0e3f0f1e60710bec6f84462e3f4413f62ae14048f1d671b86c80d95ff7ac8dd0/Screenshot-2023-09-18-at-13.42.37.png" /&#62;
EssayTagesspiegel
Ich habe mal einen Mann gedatet, der mir gesagt hat, Frauen könnten keine Kunst machen, weil ihnen „die Fähigkeit zum visionären Denken“ fehle. Eklatanter ist mir Misogynie später nie wieder begegnet.
Ein anderer Mann war zu bekifft für Sex, weswegen er dann einen Kumpel anrief, der mir an seiner statt einen Orgasmus machen sollte, und als das gut lief, wurde er eifersüchtig auf den Kumpel und machte eine Szene. Da soll man noch mal behaupten, Männer seien das rationale Geschlecht.
Und mein Langzeit-Boyfriend Ivan (Name geändert) schwängerte während unserer Beziehung eine andere Frau. Als ich herausfand, dass er ein Kind hat, verteidigte er sich mit den Worten „Du hast ja nie gefragt!“ In meinem Freundinnenkreis ist das mittlerweile ein Running Gag. Wenn wir etwas Schockierendes erzählen, fügen wir immer theatralisch hinzu: „Du hast ja nie gefragt!“Gäbe es ein Fach „Beziehungs- und Romantikkunde“ in der Schule, uns allen wäre einiges erspart geblieben. Wir könnten Red Flags frühzeitig erkennen, wüssten, wie man sich würdevoll trennt und was man macht, wenn man geghostet, gebencht oder gegaslightet wird. Wir könnten Blender besser erkennen und wären vertraut mit den tausendundeins Gewändern, in denen Frauenfeindlichkeit daher kommt.

Weil ich immer alles aufschreibe, habe ich aus meinen leidvollen Erfahrungen und denen meiner Freund:innen eine kleine Liste von Männer-Typen zusammengestellt, mit deren Hilfe sich nachfolgende Generationen vielleicht ein wenig besser schützen können.&#38;nbsp;
 komplett lesen im 
︎︎︎ Tagesspiegel

	

	






















	
	&#60;img width="77" height="37" width_o="77" height_o="37" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" data-mid="191120353" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/77/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" /&#62;
	
</description>
		
	</item>
		
		
	<item>
		<title>Bumble Nightmares</title>
				
		<link>https://kuhngatow.com/Bumble-Nightmares</link>

		<pubDate>Mon, 13 Feb 2023 14:58:12 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Mia Gatow Studio</dc:creator>

		<guid isPermaLink="true">https://kuhngatow.com/Bumble-Nightmares</guid>

		<description>
	Bumble Nightmares



	Dating App Miniaturen&#38;nbsp;Personal Projct
Kleines Nebenprojekt auf Instagram: Ich finde die besten Dating-App-Profile und sage euch, was sie bedeuten.
	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/9d224315daadec2c918d3e214c19fa3e4efdbdced5e54ee016df000fde6bb2bd/C1D89179-9DF0-460E-9252-7BCBF1F5BA9B.JPG" data-mid="168212073" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/9d224315daadec2c918d3e214c19fa3e4efdbdced5e54ee016df000fde6bb2bd/C1D89179-9DF0-460E-9252-7BCBF1F5BA9B.JPG" /&#62;

	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/cfdb6e2e4029e2a2c6a8b714922e582614a6b1edcf1c155caccba9310b41d002/0D8261D7-BAE2-412D-A108-FBCD22003C0B.JPG" data-mid="168212336" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/cfdb6e2e4029e2a2c6a8b714922e582614a6b1edcf1c155caccba9310b41d002/0D8261D7-BAE2-412D-A108-FBCD22003C0B.JPG" /&#62;

	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/2dccbb67b1a0b9498b1d8e7f299d52ae66ba7a268bee87bfc5761c7a2ddf918e/3F3F3AD8-4E79-491A-832A-3A198C30E725.JPG" data-mid="168212338" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/2dccbb67b1a0b9498b1d8e7f299d52ae66ba7a268bee87bfc5761c7a2ddf918e/3F3F3AD8-4E79-491A-832A-3A198C30E725.JPG" /&#62;
	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/a9e3176abf99a9e4471df299b30d5d853b93792c817a0eec2a69b41ddbae081c/1E6FE4BC-6CBA-4888-A383-EF90681B3879.JPG" data-mid="168212337" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/a9e3176abf99a9e4471df299b30d5d853b93792c817a0eec2a69b41ddbae081c/1E6FE4BC-6CBA-4888-A383-EF90681B3879.JPG" /&#62;

	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/39fdeb5575c1af0d4082c63150192d08eb222c251a43d28085d5ba82f9d0484e/4C26BF7F-FACF-4EEB-9009-33E476731787.JPG" data-mid="168212339" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/39fdeb5575c1af0d4082c63150192d08eb222c251a43d28085d5ba82f9d0484e/4C26BF7F-FACF-4EEB-9009-33E476731787.JPG" /&#62;
	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/50aa7ea14726aabd2dfa55a09470f5b392fb7df105e444d5c53e068fa585a67c/D1E998AD-7564-4DDC-AA49-3B563E7CF9BD.JPG" data-mid="168213242" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/50aa7ea14726aabd2dfa55a09470f5b392fb7df105e444d5c53e068fa585a67c/D1E998AD-7564-4DDC-AA49-3B563E7CF9BD.JPG" /&#62;
	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/8b0e07f27a267057e31ab7d39f6d217e69db295280f7f6ff9d12fd632d9f3c75/6CE7DC9B-CA31-4B67-AB0D-C357BAAE0CD5.JPG" data-mid="168212341" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/8b0e07f27a267057e31ab7d39f6d217e69db295280f7f6ff9d12fd632d9f3c75/6CE7DC9B-CA31-4B67-AB0D-C357BAAE0CD5.JPG" /&#62;

	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/6851c9c48dc32df0610a3fcf91dd01f490cbd68fb36eafe66b49dad620cef9ac/79A918AA-86EB-4B6E-BF27-CD2E924129ED.JPG" data-mid="168212539" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/6851c9c48dc32df0610a3fcf91dd01f490cbd68fb36eafe66b49dad620cef9ac/79A918AA-86EB-4B6E-BF27-CD2E924129ED.JPG" /&#62;
	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/f0fac50bcff33e358cd98ac94d9ced61733111119b40e86f8fae092cd66f49e4/123D8F4C-920F-4FD3-ACC9-5E607ACB610A.JPG" data-mid="168212544" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/f0fac50bcff33e358cd98ac94d9ced61733111119b40e86f8fae092cd66f49e4/123D8F4C-920F-4FD3-ACC9-5E607ACB610A.JPG" /&#62;
	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/7790ab449beee9b5b710e0164561d4b9117e058b3a86b76d3fc0a9d1e430a5fa/0409A906-E8D0-40ED-B215-E2030F1C6B21.JPG" data-mid="168212549" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/7790ab449beee9b5b710e0164561d4b9117e058b3a86b76d3fc0a9d1e430a5fa/0409A906-E8D0-40ED-B215-E2030F1C6B21.JPG" /&#62;



	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/dd67475bf84c3f5ff5a2bbae84a477e4ff191dfd2fb94d81bef553a529fccbfe/97292E6E-AFE3-4C40-B007-AD25CBEFC3C6.JPG" data-mid="168212626" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/dd67475bf84c3f5ff5a2bbae84a477e4ff191dfd2fb94d81bef553a529fccbfe/97292E6E-AFE3-4C40-B007-AD25CBEFC3C6.JPG" /&#62;
	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/5334e31f8fdb6ecb40d4a2a84d894977cba4cd94d0bd07bcb0c2db401552c9fd/739260E3-CDFA-4C9C-B1FE-7BE9135510CB.JPG" data-mid="168212627" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/5334e31f8fdb6ecb40d4a2a84d894977cba4cd94d0bd07bcb0c2db401552c9fd/739260E3-CDFA-4C9C-B1FE-7BE9135510CB.JPG" /&#62;
	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/3a7c2de1814f82d7fff411473e75e12e5781b6c4faf3dcff09091a5e3aef7e34/09605822-57AB-45ED-94B9-D58C1A3AEFA7.JPG" data-mid="168212628" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/3a7c2de1814f82d7fff411473e75e12e5781b6c4faf3dcff09091a5e3aef7e34/09605822-57AB-45ED-94B9-D58C1A3AEFA7.JPG" /&#62;

	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/efd2997dc4c37b651105d56e6a82a04a3ce586d343670b112d4fbf70f9f0eed3/9638254E-6F9A-464F-B109-1CDEA1D13E00.JPG" data-mid="168212807" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/efd2997dc4c37b651105d56e6a82a04a3ce586d343670b112d4fbf70f9f0eed3/9638254E-6F9A-464F-B109-1CDEA1D13E00.JPG" /&#62;
	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/c5f58c92546598311f088465c318d5fc89bb8f29038499aef4dbf9b380c035fc/B4FF5541-5323-436C-A590-530939016182.JPG" data-mid="168212811" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/c5f58c92546598311f088465c318d5fc89bb8f29038499aef4dbf9b380c035fc/B4FF5541-5323-436C-A590-530939016182.JPG" /&#62;
	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/b27fbd4f0c1c2c47ac060e0e551c020e10bb7af0f92eb1cad5380f7738131a05/84744D91-2BC7-4FF3-A01E-8DCA8A73BD21.JPG" data-mid="168212864" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/b27fbd4f0c1c2c47ac060e0e551c020e10bb7af0f92eb1cad5380f7738131a05/84744D91-2BC7-4FF3-A01E-8DCA8A73BD21.JPG" /&#62;

	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/687a0d4a23bd90f0c7cdbacbefa1e20bd0ddd9ef2da590af6d7aa972fc23429c/A7E128CE-0448-4C12-9DA4-70B2CDDAEFA1.JPG" data-mid="168212808" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/687a0d4a23bd90f0c7cdbacbefa1e20bd0ddd9ef2da590af6d7aa972fc23429c/A7E128CE-0448-4C12-9DA4-70B2CDDAEFA1.JPG" /&#62;
	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/da2a454a6da9886c8b8a932a130a7e9cbcc9fb833255ade3e5ccacc9d838ff21/B17151D1-DFC6-4DC4-AC4C-B9DB6691BBC8.JPG" data-mid="168213142" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/da2a454a6da9886c8b8a932a130a7e9cbcc9fb833255ade3e5ccacc9d838ff21/B17151D1-DFC6-4DC4-AC4C-B9DB6691BBC8.JPG" /&#62;
	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/4d59827a0c1d008a964e2ac8ee4c1a1b664bd02b1c2eaefac16c82c40922e397/BFAF4A83-0B19-4525-A8C2-4FC6722D04C7.JPG" data-mid="168213143" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/4d59827a0c1d008a964e2ac8ee4c1a1b664bd02b1c2eaefac16c82c40922e397/BFAF4A83-0B19-4525-A8C2-4FC6722D04C7.JPG" /&#62;




	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/08712dc8394296826beee795d2f7231a487e9542b8f37466237241a00cd3940f/C60DE941-8348-41CF-AE68-4B2BDA581530.JPG" data-mid="168213239" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/08712dc8394296826beee795d2f7231a487e9542b8f37466237241a00cd3940f/C60DE941-8348-41CF-AE68-4B2BDA581530.JPG" /&#62;
	&#60;img width="640" height="1136" width_o="640" height_o="1136" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/b3b015bd64a45be2b1f4124470db31fae271f0161392d09ee0d9f1f214fe70fc/bumble-mini-1.png" data-mid="168213615" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/640/i/b3b015bd64a45be2b1f4124470db31fae271f0161392d09ee0d9f1f214fe70fc/bumble-mini-1.png" /&#62;
	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/e1291fc3fe2c19211a79ac8f82f82ad88c55003a31da735965e1af2481945271/8C9AE718-DA18-4761-BB9A-DB49F8CC2510.JPG" data-mid="168212406" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/e1291fc3fe2c19211a79ac8f82f82ad88c55003a31da735965e1af2481945271/8C9AE718-DA18-4761-BB9A-DB49F8CC2510.JPG" /&#62;

	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/564af8b124c384c4892516b34faac5373efa3ec722dec949510d599328b9d027/F8ECDC0F-7C0F-4287-9561-E6D678FBB9F9.JPG" data-mid="168213243" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/564af8b124c384c4892516b34faac5373efa3ec722dec949510d599328b9d027/F8ECDC0F-7C0F-4287-9561-E6D678FBB9F9.JPG" /&#62;
	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/665a1bc4ff5669b540dddc142926c8eb313b8be2f4f298ecf7fc525f9392892d/F4112596-A7A0-47CE-9496-67B35DB89F70.JPG" data-mid="168213244" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/665a1bc4ff5669b540dddc142926c8eb313b8be2f4f298ecf7fc525f9392892d/F4112596-A7A0-47CE-9496-67B35DB89F70.JPG" /&#62;
	&#60;img width="750" height="1333" width_o="750" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/c713221e02bdb2b3f23f3fa7fe8a1ac3aeba2b336fa26104aecfcc071e1115ac/37075A1D-8DA9-461A-AE2F-65AAA15E466D.JPG" data-mid="168213409" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/750/i/c713221e02bdb2b3f23f3fa7fe8a1ac3aeba2b336fa26104aecfcc071e1115ac/37075A1D-8DA9-461A-AE2F-65AAA15E466D.JPG" /&#62;

	
	&#60;img width="77" height="37" width_o="77" height_o="37" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" data-mid="168211735" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/77/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" /&#62;
	
</description>
		
	</item>
		
		
	<item>
		<title>GYM</title>
				
		<link>https://kuhngatow.com/GYM-1</link>

		<pubDate>Tue, 09 Aug 2022 14:44:17 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Mia Gatow Studio</dc:creator>

		<guid isPermaLink="true">https://kuhngatow.com/GYM-1</guid>

		<description>
	Die Regeln



	KurzgeschichteGym Magazin


















&#60;img width="2265" height="2825" width_o="2265" height_o="2825" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/21cc5e4f95e519401dd71730f655fc207ede0d4d6fcebe6cb827ae041fb406e4/GYM-img-cover.png" data-mid="149991730" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/21cc5e4f95e519401dd71730f655fc207ede0d4d6fcebe6cb827ae041fb406e4/GYM-img-cover.png" /&#62;

	Es ist mal wieder eine meiner Beziehungen zerbrochen. Der Grund
ist unklar. Ich glaube, mein Freund-jetzt-Exfreund fand mich einfach graduell
immer weniger interessant als viele andere Sachen, die in seinem Leben vor sich
gingen. Was soll man machen, unsere Aufmerksamkeitsspanne ist einfach enorm
kurz. Oder ich sehe nicht gut genug aus. Das könnte es natürlich auch sein. »Er hat dich nicht verdient«, sagen meine Freundinnen. »Verschwende
bloß keinen Gedanken mehr an den«, sagen sie. »Der ist es nicht wert«, sagen
sie, als wären sie alle knallharte Investmentbankerinnen der Liebe. »Du
solltest an deinen Kindheitsmustern arbeiten«, sagen sie. »Du hast das Muster,
dass du dir immer wieder Typen suchst, die emotionally unavailable sind. Das
hängt damit zusammen, dass dein Vater nicht anwesend war in deiner Kindheit.« Ja, denke ich, wessen Vater war das schon, Mitte der Achtziger,
als Typen sich noch bepisst haben vor Lachen, wenn ihre Frauen verlangten, dass
Hausarbeit und Kindererziehung als Arbeit anerkannt wurde oder sich
beschwerten, wenn sie von ihren Ehemännern vergewaltigt wurden.
Selbstverständlich habe ich Daddy Issues. Überraschung, wir haben sie alle.
 komplett lesen im ︎︎︎ GYM / Sommer 22

	

	&#60;img width="4035" height="2825" width_o="4035" height_o="2825" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/989e68a3a99b8a3e3aab6b81ce28710cb41b5f6d7ffe9fbac15c7440682006fd/IMG_GYM-2.png" data-mid="149991737" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/989e68a3a99b8a3e3aab6b81ce28710cb41b5f6d7ffe9fbac15c7440682006fd/IMG_GYM-2.png" /&#62;&#60;img width="4035" height="2825" width_o="4035" height_o="2825" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/a8e6b64368dee64f7d9bf6328e19cc069a6adfa91fc1a141572751e24d0a65e6/IMG_GYM-3.png" data-mid="149991738" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/a8e6b64368dee64f7d9bf6328e19cc069a6adfa91fc1a141572751e24d0a65e6/IMG_GYM-3.png" /&#62;&#60;img width="2265" height="2825" width_o="2265" height_o="2825" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/919084e5fe2c8c567f4c6da934aedad54faef0a83ae3944313da1d6c6fe6c674/GYM-img-1.png" data-mid="149991729" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/919084e5fe2c8c567f4c6da934aedad54faef0a83ae3944313da1d6c6fe6c674/GYM-img-1.png" /&#62;

	
	&#60;img width="77" height="37" width_o="77" height_o="37" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" data-mid="149991604" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/77/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" /&#62;
	
</description>
		
	</item>
		
		
	<item>
		<title>Slow Dating</title>
				
		<link>https://kuhngatow.com/Slow-Dating</link>

		<pubDate>Mon, 06 Feb 2023 15:07:49 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Mia Gatow Studio</dc:creator>

		<guid isPermaLink="true">https://kuhngatow.com/Slow-Dating</guid>

		<description>
	Slow Dating


	Essay
Ein guter Plan



















Dating Apps wollen nicht, dass du glücklich wirst. Sie ruinieren deine Bindungsfähigkeit und deine Gehirnchemie. Wie wir Tinder hacken und durch Slow Dating trotzdem finden, was wir
suchen.



















»Wären
Dating Apps nicht erfunden worden, würde ich ein vollkommen anderes Leben
führen«, sagte neulich ein Freund zu mir. Er berichtete, dass die Potenzierung
der Möglichkeiten, schnell und unkompliziert Frauen kennen zu lernen, nie ohne
Social Media möglich gewesen wäre, zumal er IRL eher der zurückhaltende Typ
sei. »Seitdem es Tinder gibt, kann ich mich im Prinzip nicht mehr retten vor
Frauen«, sagte er, fast völlig ohne überheblichen Unterton. Ich stimme zu. Solange
du unkomplizierten Sex suchst, bieten die Apps unendlichen Spaß. Aber wenn du
dich verlieben willst, musst du dir ein dickes Fell zulegen. 



 Neue
Technologien haben es so an sich, dass sie einen immensen disruptiven Effekt
auf unser Leben entfalten können – im Guten wie im Schlechten – was aber so rasant
und unerwartet passiert, dass die Konsequenzen erst Gegenstand der
gesellschaftlichen Debatte werden, wenn es längst zu spät ist. &#38;nbsp;


weiterlesen auf&#38;nbsp;︎︎︎ Ein guter Plan Blog


&#60;img width="3576" height="2942" width_o="3576" height_o="2942" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/8b43d6159325784adb31e5e7881850dc5ab667a4af224a152db04f2892a1237a/einguterplan.image-layout-1.png" data-mid="168475901" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/8b43d6159325784adb31e5e7881850dc5ab667a4af224a152db04f2892a1237a/einguterplan.image-layout-1.png" /&#62;



	


	&#60;img width="77" height="37" width_o="77" height_o="37" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" data-mid="167445733" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/77/i/d86710f9a6dd7611551401a377c6b3c4a1bef085cc1845cc781725cb61977f8d/ico-look-up-04.png" /&#62;
	


</description>
		
	</item>
		
	</channel>
</rss>